Alison Bechdel
Comic-Zeichnerin, die mit dem Bechdel-Wallace-Test zeigt, wie FIlme Frauen darstellen
* 10. September 1960 Lock Haven, Pennsylvania, USA
† - -

Wer ist Alison Bechdel?
Die meisten Menschen kennen ihren Namen, ohne es zu wissen. Sie sagen „Bechdel-Test“, wenn sie über Frauen im Film reden. Dahinter steht eine reale Person: Alison Bechdel, geboren am 10. September 1960 in Lock Haven, Pennsylvania.¹
Bechdel ist Comic-Zeichnerin und Autorin. Über 25 Jahre zeichnete sie den lesbischen Alltagscomic Dykes to Watch Out For. Mit der grafischen Erinnerung Fun Home erreichte sie 2006 ein Millionenpublikum. Doch ihre größte Spur in der Popkultur ist eine beiläufige Pointe aus dem Jahr 1985, die zur Entwicklung des Bechdel-Wallace-Tests führte: Der Test ist ein Analyseverfahren, das die Darstellung und Präsenz von Frauen in Filmen und anderen fiktionalen Medien untersucht. Er soll aufzeigen, wie oft Frauenrollen auf Klischees reduziert oder in Abhängigkeit von Männern dargestellt werden.
Von Beech Creek nach Oberlin: Kindheit, Vater, Coming-out
Alison Bechdel wuchs im Dorf Beech Creek in Pennsylvania auf. Ihre Eltern unterrichteten beide Englisch an der örtlichen Schule.¹ Der Vater, Bruce Bechdel, leitete zusätzlich das familieneigene Bestattungsinstitut. Die Kinder nannten es nur „Fun Home“ – aus diesem Spitznamen wurde später ein Buchtitel.
Der Vater war ein verschlossener, ästhetisch besessener Mann. Erst spät erfuhr Alison, dass er heimlich Beziehungen zu jungen Männern hatte. 1980 starb er, von einem Lastwagen erfasst. Vieles deutet auf einen Suizid hin. Nur Wochen zuvor hatte sich Alison als lesbisch geoutet.
Zuvor hatte sie am Oberlin College studiert. 1981 schloss sie dort mit einem Doppelabschluss in freier Kunst und Kunstgeschichte ab.¹ Eine klassische Comic-Ausbildung gab es nicht. Bechdel brachte sich das Zeichnen weitgehend selbst bei.
„Dykes to Watch Out For“: 25 Jahre lesbischer Alltag im Comic
1983 erschien Bechdels erste Zeichnung in der feministischen Zeitung WomaNews in New York.³ Daraus wurde Dykes to Watch Out For, ein fortlaufender Comicstrip über eine Gruppe queerer Frauen. Bechdel zeigte Alltag: Beziehungen, Politik, Buchläden, Trennungen, Wahlabende.
Den Strip vertrieb sie lange selbst an alternative Zeitungen, später im Internet.³ Über 25 Jahre lief die Serie. Sie machte Bechdel in der lesbischen Szene zu einer festen Größe, lange bevor der Mainstream sie entdeckte. 2008 stellte sie den regelmäßigen Strip ein.
In genau dieser Serie versteckte sich 1985 die Szene, die ihren Namen unsterblich machen sollte. Doch dazu später mehr.
„Fun Home“: die Familientragikomödie, die zum Welterfolg wurde
2006 veröffentlichte Bechdel Fun Home: A Family Tragicomic. Das Buch erzählt von ihrem Vater, seiner verborgenen Sexualität und ihrem eigenen Coming-out. Bechdel zeichnete jede Seite akribisch und montierte Tagebücher, Briefe und Romanzitate ins Bild.
Das Time Magazine wählte Fun Home 2006 zum Buch des Jahres.⁵ Es stand auf der Bestsellerliste der New York Times und gewann einen Eisner Award, den wichtigsten Comic-Preis. Damit verschob Bechdel die Grenze dessen, was eine grafische Erinnerung leisten kann.
2015 kam die Musical-Fassung an den Broadway. Fun Home erhielt zwölf Tony-Nominierungen und gewann fünf, darunter den Preis für das beste Musical.⁴ Lisa Kron und Jeanine Tesori wurden das erste reine Frauen-Team, das den Tony für die beste Filmmusik gewann.⁴ Erstmals stand eine junge Lesbe im Zentrum eines großen Broadway-Musicals.
Mehr als Memoir: „Are You My Mother?“, „Superhuman Strength“ und „Spent“
Nach dem Erfolg von Fun Home wandte sich Bechdel der zweiten Elternfigur zu. 2012 erschien Are You My Mother?, eine grafische Auseinandersetzung mit ihrer Mutter und mit Psychoanalyse.
2021 folgte The Secret to Superhuman Strength. Darin verbindet Bechdel ihre lebenslange Fitness-Obsession mit Fragen nach Sterblichkeit und Sinn. Ihre Ehefrau Holly Rae Taylor kolorierte das Buch.⁶
2025 erschien Spent, von Bechdel als „Comic-Roman“ bezeichnet. Das Werk ist halb Satire, halb Selbstporträt. Es nimmt eine leicht fiktionalisierte Version der Autorin aufs Korn, die mit Ruhm, Geld und Konsum hadert.
Was ist der Bechdel-Test?
Der Bechdel-Test prüft mit drei einfachen Fragen, ob ein Film Frauen ernst nimmt. Ein Werk besteht ihn, wenn es..
- mindestens zwei Frauen zeigt, die
- miteinander reden, und zwar
- über etwas anderes als einen Mann.⁷
Manche Fassungen verlangen zusätzlich, dass die beiden Frauen namentlich genannt werden. Das klingt nach einer absurd niedrigen Hürde. Genau das ist der Punkt. Erschreckend viele bekannte Filme scheitern schon an dieser Mindestbedingung.
Wichtig ist, was der Test nicht behauptet. Er bewertet keine künstlerische Qualität. Ein dummer Film kann bestehen, ein kluger feministischer Film durchfallen. Der Test misst nur eines: ob Frauen als eigenständige Figuren überhaupt vorkommen.
Ursprünglich war das gar kein wissenschaftliches Werkzeug. Bechdel formulierte die Regel 1985 als beiläufige Pointe in Dykes to Watch Out For.⁸
Der Ursprung: ein Comicstrip namens „The Rule“
In dem Strip „The Rule“ sprechen zwei Frauen vor einem Kino. Die eine erklärt, sie gehe nur in Filme, die drei Bedingungen erfüllen: zwei Frauen, die miteinander reden, über etwas anderes als einen Mann.⁸ Am Ende finden die beiden keinen passenden Film und gehen lieber nach Hause.
Gedacht war das als Witz über Hollywoods blinde Flecken. Doch die Idee verselbstständigte sich. Feministische Filmstudentinnen griffen sie in den 2000er-Jahren auf. Ab etwa 2007 verbreitete sich der Begriff „Bechdel-Test“ in den Medien.⁹
Einen weiteren Schub brachte ein viel gesehenes Video der Kritikerin Anita Sarkeesian im Jahr 2009.⁹ Die Website bechdeltest.com sammelt seither Filme und sortiert sie nach Bestehen oder Durchfallen.
Warum der Test eigentlich Bechdel-Wallace-Test heißt
Die Idee stammte nicht allein von Bechdel. Sie schrieb sie ihrer Freundin und Karate-Partnerin Liz Wallace zu, deren Name im Comic sogar auf dem Kinodach steht.⁷ Bechdel vermutete, Wallace habe sich von Virginia Woolfs Essay Ein Zimmer für sich allein inspirieren lassen.
Woolf hatte schon 1929 beklagt, dass Frauen in der Literatur fast nur in Beziehung zu Männern erscheinen. Aus Respekt vor dieser Linie nennt Bechdel selbst das Verfahren lieber Bechdel-Wallace-Test.⁷ Beide Namen meinen dieselbe Sache.
Welche Filme fallen durch den Bechdel-Test?
Die Liste der Durchgefallenen ist lang und prominent. Die klassische Star-Wars-Trilogie besteht den Test nicht: Prinzessin Leia spricht kaum je mit einer anderen Frau.
Bei Harry Potter fällt das Urteil gemischter aus. Einzelne Teile bestehen den Test, andere nur knapp. Viele Disney-Klassiker fielen lange durch, während neuere Disney-Filme die Hürde meist nehmen. Oppenheimer (2023) gilt als prominenter Wackelkandidat, Barbie (2023) besteht den Test mühelos.
Die Datenbank bechdeltest.com zählte zuletzt rund 9.800 Filme. Etwa 57 Prozent bestehen alle drei Bedingungen, rund jeder neunte Film scheitert an allen dreien.¹⁰ Wer Filme sucht, die den Test bestehen, findet dort komplette Listen.
Besteht Herr der Ringe den Bechdel Test?
Aus der gesamten 11+ stündigen Herr der Ringe Troiologie gibt es folgende Szenen, in denen zwei weibliche Charaktere miteinander interagieren:
Rein technisch gesehen ist der Test damit bestanden. Das ist der Grund, warum Der Herr der Ringe: Die zwei Türme in vielen Filmdatenbanken ein grünes Häkchen für den Bechdel-Test bekommt.
Hier ist die genaue Aufschlüsselung, warum es ein knapper, aber gültiger ‚Erfolg‘ ist:
- Kriterium 1: Zwei Frauen mit Namen? Ja. Éowyn und das Mädchen Freda (ihr Name wird im Film genannt),
- Kriterium 2: Sprechen sie miteinander? Ja. Éowyn spricht das weinende Mädchen in den Höhlen von Helms Klamm an
- Kriterium 3: Über etwas. anderes als einen Mann? Ja. Es geht um Fredas Mutter und darum, Essen zu finden.
Die anderen beiden Herr der Ringe Teile fallen durch den Bechdel-Test.
Vom Witz zum Bewertungssystem: der Test in der echten Welt
2013 machten vier schwedische Kinos und der Sender Viasat Film den Test zum offiziellen Kriterium. Filme, die ihn bestanden, erhielten ein „A“-Rating. Das schwedische Filminstitut unterstützte die Idee.¹¹
Der Test wanderte so vom feministischen Insider-Witz in die Kulturpolitik. Kritiker und Branchenverbände nutzen ihn heute als groben Indikator für Sichtbarkeit. Genau dieser Sprung – von der Pointe zum Maßstab – macht Bechdels Beitrag so ungewöhnlich.
Kritik am Bechdel-Test und seine Ergänzungen & Abwandlungen
Der Test hat klare Grenzen, und Bechdel selbst betont das. Ein Film kann bestehen und trotzdem frauenfeindlich sein. Zwei Frauen, die kurz über das Wetter reden, reichen formal aus. Umgekehrt fallen ernsthaft feministische Filme durch, wenn sie nur eine Hauptfigur haben.
Außerdem sagt der Test nichts über Hautfarbe, Klasse oder queere Sichtbarkeit. Deshalb sind über die Jahre Ergänzungen entstanden, etwa der Mako-Mori-Test oder der „reverse Bechdel test“, der dieselben Fragen für Männer stellt. Der Bechdel-Test ist also kein Siegel, sondern ein erster, grober Blick.
Der Mako-Mori-Test als Gegenentwurf
Eine der bekanntesten Ergänzungen ist der Mako-Mori-Test. Er entstand 2013 in einem Tumblr-Beitrag der Nutzerin „chaila“, kurz nach dem Kinostart von Pacific Rim.¹⁵ Der Film hatte den Bechdel-Test nicht bestanden, obwohl er mit Mako Mori eine starke Heldin besaß.
Der Test stellt deshalb eine andere Frage. Ein Werk besteht ihn, wenn es mindestens eine weibliche Figur gibt. Diese Figur muss einen eigenen Handlungsbogen haben, der nicht bloß die Geschichte eines Mannes stützt.¹⁵
Wo der Bechdel-Test auf Gespräche zwischen Frauen achtet, zählt beim Mako-Mori-Test die Qualität einer einzelnen Rolle. Beide ergänzen sich. Ein Film mit nur einer, aber eigenständigen Heldin kann beim einen durchfallen und beim anderen bestehen.
Der ‚Sexy Lamp‘-Test: Ersetzbar durch eine Lampe?
Noch zugespitzter ist der Sexy-Lamp-Test der Comic-Autorin Kelly Sue DeConnick. Sie stellte ihn um 2012 auf einem Panel der Emerald City Comic Con vor.¹⁶
Die Regel ist bewusst grob. Lässt sich eine weibliche Figur durch eine „sexy Lampe“ ersetzen, ohne dass die Handlung zusammenbricht, taugt das Drehbuch nichts.¹⁶ DeConnicks Originalformulierung fällt deftiger aus: „If you can take out a female character and replace her with a sexy lamp, you’re a fucking hack.“
Das Bild stammt aus der Filmkomödie A Christmas Story von 1983. Darin steht eine Lampe in Form eines Frauenbeins im Netzstrumpf. Der Test fragt also nicht nach Gesprächen, sondern nach Funktion. Hat die Frau eine eigene Rolle in der Geschichte? Oder ist sie bloß Dekoration?
Der reverse Bechdel-Test: dieselbe Frage für Männer
Der Reverse-Bechdel-Test dreht die Regel einfach um. Er fragt, ob ein Werk zwei benannte Männer zeigt, die miteinander über etwas anderes als eine Frau reden.⁷
Das klingt nach einer Spielerei, macht aber ein Ungleichgewicht sichtbar. In einer Auswertung von 341 populären Filmen der letzten 40 Jahre bestanden rund 95 Prozent diesen umgekehrten Test.⁷ Männer, die unabhängig von Frauen reden, sind im Kino also die Norm.
Genau darin liegt der Witz hinter Bechdels ursprünglicher Pointe. Was für männliche Figuren selbstverständlich ist, bleibt für weibliche bis heute keineswegs garantiert.
Verwandte Maßstäbe: Der Vito-Russo-Test
Bechdels Idee hat Nachahmer gefunden. Der bekannteste ist der Vito-Russo-Test, den die Organisation GLAAD 2013 ausdrücklich nach dem Vorbild des Bechdel-Tests entwickelte.¹²
Er prüft die Sichtbarkeit queerer Figuren im Film. Ein Werk besteht, wenn es eine klar erkennbare LGBTQ-Figur enthält. Diese Figur darf nicht allein über ihre Sexualität oder Geschlechtsidentität definiert sein. Zudem muss sie so fest in der Handlung verankert sein, dass ihr Wegfall die Geschichte spürbar verändern würde.¹²
Benannt ist der Test nach dem Filmhistoriker und GLAAD-Mitgründer Vito Russo. Sein Buch The Celluloid Closet von 1981 untersuchte, wie Hollywood Homosexualität jahrzehntelang versteckte oder bestrafte.¹³
Verwandte Maßstäbe: Der „Male Gaze“
Eng verwandt mit Bechdels Anliegen ist der „male gaze“, der männliche Blick. Den Begriff prägte die britische Filmtheoretikerin Laura Mulvey 1975 in ihrem Aufsatz Visual Pleasure and Narrative Cinema.¹⁴
Mulvey beschrieb, wie das klassische Kino für ein heterosexuelles männliches Publikum gebaut ist. Die Kamera verweilt auf Frauenkörpern und macht sie zum Objekt der Schaulust. Die Männer dagegen treiben die Handlung voran und kontrollieren den Blick.¹⁴
Wo der Bechdel-Test zählt, ob Frauen reden, fragt der male gaze, wie sie gezeigt werden. Beide Werkzeuge ergänzen sich. Mulveys Aufsatz half, die feministische Filmtheorie als eigenes Fach zu etablieren.¹⁴
Anerkennung: MacArthur, Guggenheim, Yale & Basel
- 2014 erhielt Bechdel das MacArthur-Stipendium, im Volksmund „Genie-Stipendium“ genannt. Sie war erst die zweite Comic-Künstlerin, der diese Ehrung zuteilwurde, dotiert mit 625.000 Dollar über fünf Jahre.² Zusätzlich erhielt sie ein Guggenheim-Stipendium.²
- Auch die Comic-Branche selbst ehrte sie. 2019 nahmen die Harvey Awards Bechdel in ihre Hall of Fame auf.¹⁷ Bereits 2015 berief die NLGJA sie in ihre LGBT Journalists Hall of Fame.³ Hinzu kam 2018 der Governor’s Arts Award des Bundesstaates Vermont.³
- Mehrere Hochschulen verliehen ihr Ehrendoktortitel, darunter ihre Alma Mater Oberlin und das Skidmore College.³ Seit 2024 lehrt Bechdel als feste Professorin für kreatives Schreiben an der Universität Yale.¹⁸ Im Übrigen lebt sie in West Bolton, Vermont. 2015 heiratete sie dort die Malerin Holly Rae Taylor, die zuletzt ihre Bücher kolorierte.⁶
- 2025 zeigte das Cartoonmuseum Basel mit Alison Bechdel. The Essential die erste große europäische Retrospektive ihres Werks.⁵ Aus einer beiläufigen Comic-Pointe von 1985 ist so ein fester Begriff der Kulturkritik geworden – samt der Frau, die ihn zeichnete.
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Bildquellen
- Alison Bechdel beim Boston Book Festival. Wikimedia Commons, lizenziert unter CC BY 2.0. Änderungen: Hintergrund entfernt, in Schwarz-Weiß eingefärbt.
Textquellen
- Pennsylvania Center for the Book: „Alison Bechdel“. Penn State University Libraries
- Macdonald, Moira: „Alison Bechdel: from ‚Dykes to Watch Out For‘ to ‚Fun Home'“. The Seattle Times
- „Alison Bechdel. The Essential“. Cartoonmuseum Basel
- „Tony Awards: Alison Bechdel revels in ‚Fun Home’s‘ hard-won rise to stage greatness“. The Washington Post
- Hallenbeck, Erica Heilman: „Vermont Conversation: Cartoonist Alison Bechdel reveals the ‚Secret to Superhuman Strength'“. VTDigger
- „Bechdel test | Definition, Movies, & Criticism“. Encyclopædia Britannica
- „Read the 1985 comic strip that inspired the Bechdel Test“. Literary Hub
- „What is the Bechdel test? A shorthand for measuring representation in movies“. NPR
- „Stats and graphs“. bechdeltest.com
- „Sweden introduces a gender rating system for films“. Salon
- „The Vito Russo Test – SRI 2025“. GLAAD
- „Vito Russo Residence“. NYC LGBT Historic Sites Project
- Smith, Frances: „Half a century of the ‚male gaze‘: why Laura Mulvey’s pioneering theory still resonates today“. The Conversation
- Bastién, Angelica Jade: „Pacific Rim Inspired the ‚Mako Mori Test'“. Slate
- Appel, Markus / Gnambs, Timo: „Women in Fiction: Bechdel-Wallace Test Results for the Highest-Grossing Movies of the Last Four Decades“. ResearchGate
- „Films That Totally Fail The Sexy Lamp Test“. HuffPost
- „Alison Bechdel | Books, Test, Wife, Spent, & Facts“. Encyclopædia Britannica
- „The Harvey Awards Announce Seven Hall of Fame Inductees for 2019“. Harvey Awards
- „NLGJA Announces 2015 Inductees to LGBT Journalists Hall of Fame“. NLGJA – The Association of LGBTQ Journalists
- „Six Vermont Artists and Art Advocates Recognized at Governor’s Arts Awards“. Seven Days
- „Alison Bechdel on Being Labeled a Genius, Test Maker and Oberlin Grad“. Cleveland Magazine
- „Alison Bechdel“. Yale University, Department of English

































