Enheduanna

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Eine runde Scheibe aus Stein, die vier Personen in einer Prozession zeigt, u.a. Enheduanna, erste namentlich bekannte Frau der Weltliteratur
Published On: Juni 5th, 2026Last Updated: Juni 5th, 20262041 words14,6 min readCategories: , , ,

Wer war Enheduanna?

Enheduanna schrieb vor rund 4.300 Jahren Hymnen in sumerischer Keilschrift und signierte sie mit ihrem Namen.¹ Damit ist sie die erste namentlich bekannte Autorin der Weltliteratur. Sie lebte etwa anderthalb Jahrtausende vor Homer und rund 1.700 Jahre vor Sappho. Zugleich war sie Hohepriesterin des Mondgottes Nanna in der südsumerischen Stadt Ur. Ihre Familie regierte das erste Großreich der Geschichte: Sie war die Tochter Sargons von Akkad.²

Tochter Sargons – Berufung zur Hohepriesterin von Ur

Sargon von Akkad regierte etwa von 2334 bis 2279 v. Chr. und vereinte erstmals Sumer und Akkad zu einem Großreich.² Um die religiöse Spannung zwischen seinen akkadischen und sumerischen Untertanen zu glätten, ernannte er seine Tochter um 2285 v. Chr. zur Entu Nannas in Ur.³ Entu bezeichnet die höchste Priesterin eines Tempels. Ihr Name ist dabei Programm: En steht für Hohepriesterin, hedu für Schmuck, Anna für den Himmelsgott An.² Enheduanna heißt damit „Hohepriesterin, Schmuck des An“. Es handelt sich vermutlich um einen Amtsnamen, nicht um den Geburtsnamen.²

Die Position war eines der mächtigsten religiösen Ämter Mesopotamiens. Wer sie innehatte, kontrollierte den Tempel des Mondgottes. Außerdem leitete sie die Wirtschaftszentrale und das ideologische Herzstück Urs. Sargon verband mit dieser Ernennung Staatsraison und Theologie. Eine akkadische Prinzessin band den neuen Herrscher an das älteste Götterhaus Sumers. Dieses Modell hielt sich fünfhundert Jahre lang. Spätere Akkad-Könige setzten ebenfalls ihre Töchter als Hohepriesterinnen ein.²

Warum ist Enheduanna für die Poesie wichtig?

Enheduanna verfasste mindestens drei lange Hymnen an die sumerisch-akkadische Göttin Inanna sowie eine Sammlung von 42 Tempelhymnen.⁴ In mehreren dieser Texte tritt sie als Ich-Erzählerin auf, nennt sich beim Namen und reflektiert ihre eigene Rolle als Schreibende. Damit erfindet sie eine literarische Form, die es vorher nicht gab: die persönliche lyrische Stimme.⁴

Vor ihr war Schrift in Mesopotamien primär Verwaltungstechnik. Tontafeln zählten Schafe, registrierten Tribute und protokollierten Königsedikte. Enheduanna brachte die Keilschrift in den Bereich des Subjektiven. Sie schrieb über Verbannung, Gewalt, Glauben, weibliche Macht und eigene Verzweiflung – und unterzeichnete diese Texte. Damit beginnt nach heutigem Forschungsstand die Autorschaft.⁴

Die Enheduanna-Scheibe – das einzige Bildnis

1927 grub der britische Archäologe Leonard Woolley in Ur eine zerbrochene weiße Kalzitscheibe aus, rund 25,6 Zentimeter im Durchmesser.⁵ Eine Seite zeigt ein figürliches Relief, die andere trägt eine sumerische Keilschriftinschrift. Heute liegt das Stück im Penn Museum in Philadelphia.⁵

Das Relief zeigt eine kultische Szene. Vor einem stufenförmigen Tempelturm gießt ein Priester eine Trankspende auf einen Altar. Hinter ihm steht Enheduanna selbst, größer dargestellt als ihre Begleiter, in einem gestuften Wollgewand und mit Diadem.⁵ Ihre erhobene Hand segnet das Ritual. Die Inschrift auf der Rückseite identifiziert sie als „Zirru-Priesterin, Gattin des Nanna, Tochter Sargons“ und vermerkt, dass sie ein heiliges Podest stiftete.⁵

Die Disk of Enheduanna ist das einzige Objekt, das Name und Bild einer Frau aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. zusammen überliefert. Sie war kein Privatporträt, sondern ein Votivobjekt. Damit ist sie zugleich ein Stück Selbstinszenierung im sakralen Raum.⁵

Enheduannas Gedichte und Hymnen

Die Forschung schreibt Enheduanna heute drei lange Inanna-Hymnen sowie die 42 Tempelhymnen zu.⁴

Die drei Inanna-Hymnen

In „Inanna und Ebih“ (Innin-mehusha) besingt Enheduanna den Sieg der Göttin Inanna über den aufständischen Berg Ebih.⁴ Inanna ist hier vor allem Herrscherin und Kriegerin.

„Inninsagurra“ – auf Deutsch etwa „Großherzige Herrin“ – zeigt Inanna als allgegenwärtige Macht über menschliche Schicksale.⁴ Enheduanna nennt sich erstmals selbst und tritt aus der Anonymität liturgischer Texte heraus.

„Nin-me-šara“, die „Erhebung der Inanna“, ist ihr berühmtestes Gedicht. Auf 154 Zeilen verbindet sie persönliche Klage, Götteranrufung und politisches Anliegen.⁶ Mehr dazu im eigenen Abschnitt unten.

Die 42 Tempelhymnen

Die Sammlung der Sumerischen Tempelhymnen ist ein Zyklus von 42 kurzen Lobpreisungen. Jede ist einem Tempel und seiner Stadtgottheit gewidmet.⁷ Sie umfassen ganz Sumer und Akkad – ein literarischer Atlas des Reichs. Die meisten Hymnen sind zwischen 7 und 23 Zeilen lang. Sie eröffnen jeweils mit dem Namen des Tempels, spielen mit dessen Bedeutung und enden mit der zugehörigen Gottheit.⁷

Hymne 42 ist dem Tempel der Schreibgöttin Nisaba in Eresh gewidmet. Hier signiert Enheduanna ausdrücklich. Sie sagt, sie selbst habe diese Komposition geboren – etwas, das vorher nie geschaffen wurde.⁴ Diese Zeile gilt als die früheste namentlich überlieferte Autorensignatur der Welt.⁴

Hymne an Inanna – Nin-me-šara

„Nin-me-šara“ entstand vermutlich während Enheduannas Exil. Das Gedicht ist zugleich Gebet, Anklage und politische Streitschrift.⁶ Die erste vollständige wissenschaftliche Edition legten William W. Hallo und J. J. A. van Dijk 1968 unter dem Titel The Exaltation of Inana an der Yale University vor.⁶
Der Text ist sprachlich anspruchsvoll. Der Assyriologe Claus Wilcke nennt ihn eines der schwierigsten Stücke der literarischen Überlieferung des Sumerischen.² Inhaltlich folgt das Gedicht einer klaren Dramaturgie. Zunächst ruft die Sprecherin die Göttin an. Anschließend berichtet sie von ihrer Vertreibung und klagt den Usurpator Lugal-Ane an. Danach bittet sie um Vergeltung. Am Ende beschreibt sie die Wiedereinsetzung ins Amt.²
Hallo und die Rhetorikforscherin Roberta Binkley sahen in Enheduannas Inanna-Trilogie „die Geburt der Rhetorik in Mesopotamien“.⁶ Das Gedicht arbeitet mit Apostrophe, Metapher, Wiederholung und Klimax. Diese Stilfiguren prägten später die antike Rhetorik.

Aufstand, Exil und Rückkehr

Nach Sargons Tod folgten unruhige Jahre. Unter dessen Söhnen Rimush und Manishtushu sowie unter dem Enkel Naram-Sin brachen mehrere Aufstände los.² Ein sumerischer Lokalfürst namens Lugal-Ane riss in Ur die Macht an sich. Er verlangte von Enheduanna, seine Herrschaft als rechtmäßig anzuerkennen.²

Sie weigerte sich. Lugal-Ane plünderte daraufhin den Tempel, ließ Priester töten und trieb Enheduanna ins Exil.² Sie floh ins südliche Ĝirsu. Dort verfasste sie „Nin-me-šara“ – jenes Gedicht, das Inanna anflehen sollte, gegen den Usurpator einzuschreiten.²

Naram-Sin, Enheduannas Neffe und nun König des Akkad-Reichs, schlug die Revolte schließlich nieder. Enheduanna kehrte nach Ur zurück und nahm ihr Amt wieder auf.² Das Gedicht selbst wechselt im letzten Drittel in die dritte Person und beschreibt diesen Triumph.²

Hohepriesterin des Mondgottes – und früheste namentlich bekannte Astronomin

Das Amt der Entu Nannas war nicht nur liturgisch. Der Mondgott Nanna regelte den sumerischen Kalender. Seine Priesterin musste daher die Mondphasen verfolgen, Neumond- und Vollmondtermine bestimmen und kalendarische Festzyklen mit landwirtschaftlichen und politischen Abläufen abstimmen.¹² Diese Arbeit verband Beobachtung, Messung und Aufzeichnung – also genau das, was die heutige Wissenschaftsgeschichte als frühe Astronomie bezeichnet.¹²

In Enheduannas Tempelhymnen finden sich entsprechende Motive. Sie spricht vom Vermessen des Himmels und vom Ordnen der Erde, von Sternen und vom Lauf des Mondes.¹² Eine systematische astronomische Abhandlung hat sie nicht hinterlassen. Anders als bei den Hymnen liegt für die astronomische Tätigkeit keine signierte Quelle vor.

Die Wissenschaftsgeschichte zählt sie daher zunehmend zur Reihe der frühen Astronominnen – als die erste, deren Name mit Himmelsbeobachtung verknüpft ist.¹² Die Benennung eines Merkur-Kraters nach ihr durch die IAU im Jahr 2015 spiegelt genau diese doppelte Würdigung als Autorin und Beobachterin des Himmels.¹¹

Enheduanna Krater auf dem Merkur, benannt nach der sumerischen Hohepriesterin Enheduanna, der ersten Autorin der Weltliteratur

Warum wird Enheduanna als erste Dichterin bezeichnet?

Drei Gründe machen Enheduanna zur ältesten namentlich bekannten Autorin der Weltliteratur.

  • Erstens nennt sie sich in den Texten selbst. In „Nin-me-šara“ und in Tempelhymne 42 tritt sie als Ich-Erzählerin auf und bezeichnet sich beim Namen.⁴ Vorhergehende sumerische Texte bleiben anonym.
  • Zweitens sind die Texte durch externe Quellen mit ihrer Biografie verknüpft. Die Disk of Enheduanna belegt Existenz, Amt und Familienzugehörigkeit unabhängig vom literarischen Werk.⁵
  • Drittens wurden ihre Werke über Jahrhunderte kopiert. In Schreiberschulen der altbabylonischen Zeit – etwa 500 Jahre nach ihrem Tod – gehörten die Tempelhymnen und die Inanna-Trilogie zum Lehrkanon.⁴ Diese Kopien sind die Grundlage der heutigen Edition.

Die Forschung diskutiert kontrovers, ob Enheduanna alle ihr zugeschriebenen Texte selbst niederschrieb.² Manche Assyriologen halten sie für Auftraggeberin und Sprecherin. Selbst bei skeptischer Lesart bleibt sie die erste literarische Figur, deren Name an einen konkreten Textkorpus geknüpft ist.

Homer vs. Enheduanna – wer war wirklich der erste Dichter?

Die europäische Literaturgeschichte beginnt traditionell mit Homer. Die Ilias und die Odyssee gelten als die Geburtsurkunden der Dichtung, Homer selbst als „Vater der Literatur“. Beides ist historisch nicht haltbar.

Homer lebte – falls er als historische Person überhaupt existierte – im 8. Jahrhundert v. Chr.⁸ Enheduanna schrieb rund 1.500 Jahre früher. Sie ist damit nicht nur älter, sondern auch konkreter belegt. Homer ist eine umstrittene Sammelfigur einer langen oralen Tradition. Enheduanna hinterließ dagegen eigene Texte, eine Inschrift mit Namen und ein Bildnis.⁵

Korrekter wäre also: Homer ist der älteste namentlich bekannte Dichter des Abendlands. Enheduanna ist die älteste namentlich bekannte Dichterin der Welt. Sie ist nach allem, was die Quellen hergeben, der erste benennbare Mensch, der Literatur unter eigenem Namen schuf.⁴

Was ist das älteste bekannte Gedicht – und wo steht das Gilgamesch-Epos?

Mit „ältestem Gedicht“ sind verschiedene Dinge gemeint. Wer nach dem ältesten erhaltenen literarischen Text fragt, landet bei sumerischen Hymnen aus dem späten 3. Jahrtausend v. Chr. Dazu zählen Enheduannas Werke.⁴

Das Gilgamesch-Epos ist älter im Stoff, aber jünger in der überlieferten Schriftform. Die ältesten sumerischen Gilgamesch-Erzählungen stammen aus der Ur-III-Zeit um 2100 v. Chr.⁸ Die kanonische akkadische Standardfassung entstand erst zwischen 1300 und 1000 v. Chr. Enheduanna schrieb also gut 200 Jahre vor den frühesten Gilgamesch-Tafeln.

Damit gilt Enheduannas Nin-me-šara nach derzeitigem Forschungsstand als ältestes namentlich signiertes Gedicht der Weltliteratur, das vollständig überliefert ist.⁴

Unterschied: mündliche und schriftliche Dichtung

Dichtung gab es vor Enheduanna – aber sie war mündlich. Schamanen, Sänger und Priester trugen Lieder vor, die sich über Generationen veränderten.⁸ Eine fixierte, einer Person zuschreibbare Form gab es nicht.

Mit der Erfindung der Keilschrift in Sumer um 3200 v. Chr. wurde Sprache fixierbar.⁸ Zunächst diente sie der Buchhaltung. Erst Enheduanna nutzte sie konsequent für komplexe poetische Komposition mit individueller Stimme.⁴

Die mündliche Dichtung lebt von Wiederholung, Formeln und Improvisation – wie später die homerischen Epen. Schriftliche Dichtung kann verdichten, überarbeiten und individualisieren. Enheduanna steht am Übergang zwischen beidem. Ihre Hymnen sind für den liturgischen Vortrag bestimmt. Zugleich sind sie so kunstvoll komponiert, dass sie ihre volle Form erst in der Schrift entfalten.

Enheduannas Bedeutung für die Literatur

Vier Innovationen lassen sich konkret belegen:

  1. Die Ich-Form: Vor Enheduanna kennt die mesopotamische Schriftkultur kein „Ich“ außer in Briefen und königlichen Selbstpräsentationen.⁴ Sie etablierte das lyrische Ich als literarisches Verfahren.
  2. Die Autorensignatur: Mit Tempelhymne 42 dokumentierte sie erstmals den Akt des Schreibens als persönliche Schöpfung.⁴
  3. Die Verschmelzung politischer und religiöser Rede: Nin-me-šara ist Gebet und politisches Manifest zugleich. Diese Mischform wirkt in Psalmen, prophetischer Rede und späterer Hofdichtung nach.⁶
  4. Die Übersetzbarkeit göttlicher Identitäten: Enheduanna verband die sumerische Inanna mit der akkadischen Ištar zu einer Doppelgestalt.² Diese theologische Synthese hielt das Akkad-Reich religionspolitisch zusammen.

Ihre Texte zirkulierten 500 Jahre lang in Schreiberschulen und beeinflussten vermutlich auch den hebräischen und griechischen Raum mittelbar.⁴ Der Assyriologe William Hallo verglich ihre Inanna-Hymnen mit Strukturen des biblischen Buchs Amos. Gemeinsam mit Roberta Binkley sprach er von der „Geburt der Rhetorik“ in Mesopotamien.⁶

Wiederentdeckung im 20. und 21. Jahrhundert

Nach dem Niedergang der Keilschriftkultur verschwand Enheduanna für rund dreitausend Jahre aus dem kulturellen Gedächtnis. Erst Woolleys Ausgrabungen in Ur zwischen 1922 und 1934 brachten die Disk zurück ans Licht.⁵

Die literarische Wiederentdeckung folgte später. 1968 veröffentlichten William W. Hallo und J. J. A. van Dijk die erste wissenschaftliche Edition von Nin-me-šara an der Yale University.⁶ Die feministische Theologin Betty De Shong Meador legte ab dem Jahr 2000 mehrere englische Übertragungen vor.⁷ Den vorerst maßgeblichen Stand markiert die Gesamtausgabe von Sophus Helle: Enheduana: The Complete Poems of the World’s First Author, erschienen 2023 bei Yale University Press.¹

Zwischen Oktober 2022 und Februar 2023 zeigte die Morgan Library & Museum in New York die Ausstellung She Who Wrote: Enheduanna and Women of Mesopotamia, 3400–2000 BC.⁹ Kuratiert von Sidney Babcock und Erhan Tamur, war es die erste große Schau zur frühen weiblichen Autorschaft Mesopotamiens.⁹

Auch im türkischsprachigen Raum nimmt das Interesse an ihr zu – die Suchanfrage „enheduanna kimdir“ („Wer ist Enheduanna?“) gehört dort zu den häufigsten Anfragen rund um ihren Namen. Ihre Anerkennung reicht inzwischen bis ins Sonnensystem. 2015 benannte die Internationale Astronomische Union einen 105 Kilometer großen Krater auf dem Planeten Merkur nach ihr.¹¹ Der Name geht auf einen Vorschlag von Gagan Toor aus Indien zurück, gewählt aus einem öffentlichen Wettbewerb am Ende der NASA-Mission MESSENGER.¹¹

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Auch unvergessen:

Bildquellen

 

Textquellen

  1. Helle, Sophus: Enheduana: The Complete Poems of the World’s First Author. New Haven: Yale University Press, 2023. Yale University Press
  2. „Enheduanna“ (Artikel). Wikipedia
  3. Mark, Joshua J.: „Enheduanna: The World’s First Author Known by Name“. World History Encyclopedia. worldhistory.org
  4. Helle, Sophus: „Where Next for the World’s First Author?“ Yale University Press Blog, 24. März 2023. yalebooks.yale.edu
  5. Penn Museum: „Relief – B16665“ (Disk of Enheduanna). Penn Museum
  6. Hallo, William W. und J. J. A. van Dijk: The Exaltation of Inanna. Yale Near Eastern Researches 3. New Haven: Yale University Press, 1968. Yale Babylonian Collection (PDF)
  7. Meador, Betty De Shong und John Maier: Princess, Priestess, Poet: The Sumerian Temple Hymns of Enheduanna. Austin: University of Texas Press, 2009. BiblioVault
  8. Eckl, Lisa-Maria: „Hidden women of history: Enheduanna, princess, priestess and the world’s first known author“. The Conversation, 9. März 2019. The Conversation
  9. The Morgan Library & Museum: „She Who Wrote: Enheduanna and Women of Mesopotamia, ca. 3400–2000 BC“. Ausstellung, 14. Oktober 2022 – 19. Februar 2023. Morgan Library
  10. Mefman00: „Disk of Enheduanna“ (Foto), 22. Oktober 2015. Lizenz CC0 1.0. Wikimedia Commons
  11. NASA: „Five New Crater Names for Mercury“, 29. April 2015. science.nasa.gov
  12. Pollack-Pelzner, Daniel: „She Measures the Heavens and Outlines the Earth“. Lapham’s Quarterly. laphamsquarterly.org