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HER LEGACY MATTERS feiert Frauen, die Grenzen verschoben, Wissen vergrößert und Gesellschaften verändert haben. Stöbere durch unsere Kategorien und entdecke Pionierinnen aus Umwelt- und Naturforschung, Raumfahrt, Medizin, Politik, Literatur, Sport und vielen weiteren Bereichen – von frühen Wegbereiterinnen bis zu Nobelpreisträgerinnen.
Inspirierende Frauen veränderten die Welt
Frauen wirkten und wirken in nahezu allen Themenfeldern – doch historisch wurden sie häufig systemisch benachteiligt:
- Bildungszugang: Über Jahrhunderte war Frauen der Eintritt in Schulen, Universitäten und Akademien ganz oder teilweise verwehrt. Selbst nach der formalen Öffnung blieben Hürden wie getrennte Curricula, fehlende Förderprogramme und geringere Betreuung durch Professor:innen bestehen. Das erschwerte den Erwerb von Abschlüssen, Publikationen und Netzwerken – den Grundpfeilern einer wissenschaftlichen oder künstlerischen Laufbahn.
- Anerkennung & Preise: Leistungen von Frauen wurden oft männlichen Kollegen zugeschrieben (häufig als „Matilda-Effekt“ beschrieben). Co-Autorinnenschaften fehlten, Patente liefen auf männliche Angehörige, und Nominierungen für Auszeichnungen blieben aus. Viele Pionierinnen wurden erst posthum geehrt – mit Folgen für Karriere, Finanzierung und Sichtbarkeit ihrer Arbeit.
- Sichtbarkeit: Frauen tauchten seltener in Lehrplänen, Nachschlagewerken und Medien auf; Standardwerke fokussierten männliche Biografien und Zitate. Diese Lücken reproduzieren sich bis heute in Suchergebnissen, Ausstellungen und Rankings. Fehlende Vorbilder mindern wiederum Motivation und Orientierung junger Frauen in bestimmten Feldern.
- Recht & Teilhabe: Spätes Wahlrecht, Einschränkungen beim Eigentums- und Vertragsrecht sowie Berufsverbote (z. B. für bestimmte Ämter) begrenzten Handlungsspielräume. Auch Vereins-, Publikations- oder Reiserechte waren teils eingeschränkt. Solche Rahmenbedingungen reduzierten Zugang zu Ressourcen, politischen Netzwerken und Entscheidungspositionen.
- Sport & Gesundheit: Viele Wettkämpfe und Disziplinen waren Frauen verboten oder nur in abgespeckter Form erlaubt; Trainingszeiten, Infrastruktur und Fördermittel fielen geringer aus. In der Medizin wurden Frauen lange unterrepräsentiert – von klinischen Studien bis zur Diagnostik –, was Lücken in Prävention, Therapie und Leistungserfassung hinterließ.
- Finanzierung & Tech: Fördergelder & Stipendien flossen historisch häufiger an Männer. Ausschreibungen und Investitionsentscheidungen spiegelten Netzwerke und Bias wider. Dazu kamen Hürden beim Zugang zu Laboren, Studios, Equipment und zu proprietären Daten – zentrale Hebel, um Innovationen überhaupt realisieren zu können.
Genau deshalb erzählen wir diese Geschichten – damit Errungenschaften sichtbar werden und neue Generationen
auf den Schultern dieser Pionierinnen weitergehen können.























